16. März 2016

Neu am Institut: Interkulturelles Training - Interview mit Experte Nico Burghardt

Seit Anfang des Jahres verstärkt Nico Burghardt als externer Mitarbeiter unser Team. Wir freuen uns sehr, dass er das Angebot von Proventika mit seiner Expertise im Bereich "Interkulturelles Training" bereichert. In einem kurzen Interview sind wir für Sie der Frage "Was versteht man überhaupt unter interkulturellem Training und was nützt mir das?" nachgegangen.

 

 

 

Proventika: Was versteht man unter dem Begriff interkulturelle Kompetenz?

 

Nico Burghardt: Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Einzelpersonen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich zu interagieren um beiden Seiten eine gewinnbringende Zusammenarbeit sowie die Erreichung ihrer ­Ziele zu ermöglichen. Diese Befähigung kann schon früh vorhanden sein und wird durch weitere Erziehung entwickelt und gefördert. Grundvoraussetzungen interkultureller Kompetenz sind Empathie, Selbstvertrauen, Flexibilität und das Verständnis anderer Handlungsweisen und Denkmuster. Dabei sollten Erfahrungen, Neugierde und Offenheit betreffend anderer Kulturen auf der einen Seite sowie Selbstbewusstsein und Kenntnis der eigenen kulturellen Prägung auf der anderen Seite im Gleichgewicht sein.

 

 

Proventika: Was sind Interkulturelle Trainings?

 

Nico Burghardt: Moderne Organisationen werden kulturell immer bunter. Interkulturelle Trainings können helfen sich auf diese Anforderungen einzustellen und daraus resultierende Chancen zu nutzen. Diese bereiten Teilnehmer auf den Kontakt mit anderen Kulturen vor und sind nicht nur für ferne Länder sinnvoll denn in unserer globalen Welt bedeutet geografische Nähe nicht auch automatisch kulturelle Nähe.

 

 

Proventika: Was können Teilnehmer von einem interkulturellen Training erwarten?

 

Nico Burghardt: Wer mit Menschen aus ­anderen Kulturen Kontakt hat, muss seine eigene kulturelle Prägung mit dem Verhalten und den Werten der ­Person aus der anderen Kultur in Kontext setzen. Die Teilnehmer lernen kulturelle Unterschiede zu verstehen und erkennen ihr Gegenüber als Zugehörigen einer anderen Kultur mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. Dabei versuche ich in meinen Veranstaltungen immer ein realistisches Bild von der Kultur darzustellen basierend auf einem theoretischen Fundament mit dessen Hilfe durch praktische Übungen das neue Wissen geübt und des Teilnehmers eigenes Verhalten reflektiert werden kann um diese so auf den interkulturellen Austausch vorzubereiten.

 

 

Proventika: Wie wird sichergestellt dass persönliche Situationen und eigene Bedürfnisse in das Training einfließen?

 

Nico Burghardt: Die unterschiedlichen Anforderungen werden durch verschiedene Konzepte bedient beginnend bei Ein- oder Mehrtagestraining für Gruppen bis hin zu längerem Coaching in Einzelterminen über mehrere Wochen. Die Bedürfnisse werden in der Erstanalyse gemeinsam mit dem Kunden oder Teilnehmern erörtert. Basierend auf dieser Analyse werden dann die Trainingskonzepte den unterschiedlichen Lernanforderungen und interkulturellen Aufgaben entsprechend passgenau entwickelt. Wenn Teilnehmer dann zum Beispiel mit ihrem Wissen nach dem ersten Grundlagentraining in die praktische Umsetzung gehen, treten möglicherweise wieder neue interkulturelle Schwierigkeiten auf oder alte verschärfen sich. Diese Probleme können dann in individuellen Coachings oder Aufbau­semi­naren erörtert und gelöst werden.

 

 

Kontaktieren Sie uns gern jederzeit und wir senden Ihnen ein individuelles Angebot zu.

Ansprechpartnerin: 

sara-maria.lohse|at|proventika.de, 0151 / 65429477, oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

 

 

 

 

 

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