III. Neue Seminar- und Vortragsthemen für Mitarbeiter, Führungskräfte und Ärzte

Basierend auf aktuellen Nachfragen und Themenwünschen konnten wir unser Basisrepertoire in den letzten Monaten wieder um weitere spannende Seminar- und Vortragsthemen erweitern, so z.B.:

  • a) Vom Gehirn zum Darm und wieder zurück
  • b) Wandering Mind
  • c) Konflikte erkennen und selbstbewusst managen

Alle Themen sind sowohl als Tagesseminar, 2-Tages-Workshop als auch Kurzvortrag durchführbar. Gern senden wir Ihnen ein spezifisches Angebot zu!

 

Fehlt Ihr Wunschthemenbereich? Kein Problem! Sprechen Sie uns gerne an und wir werden Ihnen ein individuelles Angebot zusenden.

 

AnsprechpartnerinSara-Maria Lohse, sara-maria.lohse@proventika.de

0151 / 65429477

 

a) Vom Gehirn zum Darm und wieder zurück 

Wie Gehirn und Darm wirklich miteinander kommunizieren und unsere Leistungsfähigkeit, Konzentration und Motivation regulieren

Aktuellen Forschungsergebnissen zufolge kommunizieren Bauch und Gehirn permanent zusammen und bedingen sich einander in ihren Funktionen. Dies ist möglich, weil die Zelltypen und Rezeptoren des Magen-Darm-Traktes mit denen des Gehirns zum großen Teil identisch sind.

Aus diesem medizinisch und wissenschaftlich bekannten Zusammenhang werden heutzutage Schlüsse gezogen, die schlichtweg nicht der Realität entsprechen. So wird angenommen, dass Entscheidungen intuitiv im sogenannten „Darm-Hirn“ entstehen und danach erst nahezu „willenlos“ vom menschlichen Gehirn wahrgenommen und umgesetzt werden.

 

Mehrwert für die TeilnehmerInnen

Unsere Referenten beleuchten diese Annahmen und Tipps und widmen sich - aus der Sicht der Hirnforschung und Neurowissenschaften – praktischen Fragestellungen wie:

  • Was hat die Verdauung mit meiner geistigen Leistungsfähigkeit zu tun?
  • Wenn ich Stress habe, zwickt der Magen oder ist es umgekehrt?
  • Welche Auswirkungen haben diese Erkenntnisse auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden?
  • Wie viele „Gehirne“ hat der Mensch und wie kann er diese für sein Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit nutzen und pflegen?
  • Welche Rolle spielen Mikro-Organismen in meiner Darmschleimhaut bei der emotionalen Beurteilung von alltäglichen Situationen und Ereignissen? Was muss ich darüber wirklich wissen?
  • Wie beeinflusst die Ernährung unsere geistigen Fähigkeiten?
  • Was ist entscheidender: Eine gesunde Ernährung oder eine gesunde Darmflora?

b) Wandering Mind

Der Vorteil des linearen und systematischen Denkens und Führens

So wie wir denken, handeln und führen wir auch. Die moderne Gehirnforschung

liefert uns gut verständliche Erklärungsmodelle, wie ein Mensch im Alltag denkt, assoziiert

und fabulisiert und wie sich daraus Einstellungen, Handlungen und Kommunikation ergeben.

 

Wer die Zusammenhänge zwischen Wahrnehmen, assoziieren, denken und bewerten versteht, ist in der Lage, Teams und sich selbst fokussierter und vor allem konzentrierter durch schwierige Fahrgewässer zu steuern ohne dabei an sich selbst zu zweifeln und die gemeinsam gesetzten Ziele aus den Augen zu verlieren. In der heutigen Zeit der ständigen Veränderungen wird der überleben, dem es gelingt seine eigenen Gedanken im Griff zu halten und auf das Jetzt zu fokussieren. Denn das menschliche Gehirn liebt es sich aus der aktuellen Situation heraus in der Vergangenheit zu suhlen und darauf aufbauend in die Zukunft zu beamen. Und: Das meistens negativ getrieben. All das kostet kognitive und emotionale Kraft für ein konsequentes, auf das Problem oder die Situation fokussiertes Lösungsdenken.

Die aktuelle Hirnforschung zeigt: Jeder Gedanke in unserem Kopf wird emotional eingefärbt und bewertet. Wer es schafft, seine Gedanken im Alltag schlank, linear, systematisch und real zu halten, wird seine Bedürfnisse, Ziele und Wünsche schneller, exakter und erfolgreicher erfüllen. Der Vortrag vermittelt den Teilnehmern handfeste Tools für eine gezielte sowie willentliche Steuerung eigener Gedanken und anderer, ohne dabei an Emotion, Empathie und Bodenhaftung zu verlieren. Anhand von Beispielen aus dem beruflichen Alltag wird das Erklärungsmodell "StraightThinking"  erklärt, dabei werden Techniken der kognitiven Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbststeuerung vorgestellt sowie der Zusammenhang zwischen der eigenen Persönlichkeit und individuell-situativer Denkweisen aufgezeigt. 

 

  • Wie denkt unser Gehirn im Alltag?
  • Wie lassen sich Gedanken willentlich steuern?
  • Warum grübeln einige Menschen sehr häufig oder zergehen in Selbstzweifeln?
  • Wie gehe ich mit negativem Katastrophendenken bei meinen Mitarbeitern um?
  • Wie gehe ich mit generalisierenden Bedenkenträgern im Alltag um?
  • Warum braucht es lineares Denken um Konflikte zu vermeiden?
  • Wie hängt meine mentale, emotionale und körperliche Vitalität mit meinem alltäglichen Denken zusammen?
  • Warum macht es Menschen Spaß negativ zu denken?
  • Wie löse ich meinen gedanklichen Knoten im Kopf und formuliere meine Ziele und Absichten klar und deutlich?
  • Wie kann ich die Denkweise meiner Mitarbeiter gezielt stimulieren und auf Basis gemeinsamer Regeln und Absprachen steuern?

c) Konflikte erkennen und selbstbewusst managen

Aktuelle Tools und Techniken für eine systematische Konfliktanalyse und für ein selbstbestimmtes Konfliktmanagement

Konflikte gehören zum beruflichen und privaten Alltag. Menschen können mit sich selbst oder mit anderen in einem Konflikt stehen. Die Unvereinbarkeit im Wahrnehmen, Erinnern, Denken, Bewerten und Verhalten wird von den Beteiligten auf der Ebene des alltäglichen Zusammenseins verdeckt oder offen ausgetragen und kann in der Folge als eine Beeinträchtigung (Konflikt) der Identität und Persönlichkeit empfunden werden. Soweit die allgemein bekannte Theorie.

Die aktuelle Gehirnforschung zeigt aber auch das Menschen und Teams an Herausforderungen und Konflikten wachsen und sich entwickeln können. Allgemein gilt: Konflikte beginnen immer im eigenen Kopf und werden dort verarbeitet. So wie wir Situationen, Entscheidungen, Verhaltensformen und Gesprächsverläufe für uns bewerten, so werden wir das Geschehene für uns als „Konflikt“ wahrnehmen oder als „Chance“. Denn gemeinsam einen Kompromiss zu erarbeiten kann sehr motivierend und gesund für das menschliche Gehirn und damit für die gesamte Leistungsfähigkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft eines Teams sein.

 

Mehrwert für die TeilnehmerInnen

Das Seminar „Konflikte erkennen und selbstbewusst managen“ klärt anhand von praktischen Alltagsbeispielen folgende Fragestellungen:

  • Was sind eigentlich Konflikte wirklich und wie nehmen wir diese wahr?
  • Welche persönlichen Konflikthandlungsstile gibt es und wie kann ich diese bei mir und anderen erkennen und situativ anwenden?
  • Welche Einstellungen habe ich zu Konflikten?
  • Wie sehen die Grundmuster eines Konfliktgeschehens aus?
  • Welche zielorientierten Kommunikationstechniken für ein effizientes Konfliktmanagement passen zu mir?
  • Wie  sehen die zielführenden Lösungsschritte aus?
  • Wie kann ich es lernen an Konflikten zu wachsen?
  • Wie nutze ich Konflikte zur Stärkung der Widerstandskraft im Team?