60 ist die neue 40 

Generationsmanagement und altersbezogene Lebenszyklen aus Sicht der aktuellen Hirnforschung und Neurowissenschaften 

 

Viele auf den ersten Blick recht überzeugend klingende Mythen und Meinungen zum Thema „Alter und Gehirnleistung“ halten sich hartnäckig. Stellvertretend hierfür ist das bekannte Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“

Im Mittelpunkt solcher Statements steht die überholte Vorstellung, dass Gehirne älterer Menschen deutlich an Leistungsfähigkeit einbüßen und dies fatale Folgen haben kann. Aus Sicht der modernen Hirnforschung sind diese Vorstellungen nicht nur kritisch zu hinterfragen sondern aufgrund von Studienergebnissen auch schlichtweg falsch. Folgt man wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hirnforscher und Kognitionswissenschaftler, wird klar, dass sich einige Fähigkeiten und Funktionsweisen mit zunehmendem Alter ändern können. Jedoch zeigen Studien, dass diese Veränderungen viel weniger dramatische Folgen haben als befürchtet. Die Leistungsfähigkeit von Menschen in unterschiedlichen Lebensabschnitten weist keinen signifikanten Unterschied in den Ergebnissen komplexer Aufgaben auf. Dies bedeutet, dass junge und alte Menschen bei den gestellten Aufgaben in der vorgegebenen Zeit gleich gut abschneiden. Was sich allerdings mehr oder wenige deutlich unterscheidet, ist die Vorgehensweise der Teilnehmer in den unterschiedlichen Altersgruppen.

 

Mehrwert für die TeilnehmerInnen

Die moderne Hirnforschung bringt die neunen Erkenntnisse auf den Punkt: Gehirne sind von Haus aus und in allen Lebensabschnitten plastisch veränderbar und damit lebenslang lernfähig. Ob das Lösen von Sudoku oder Kreuzworträtsel wirklich optimale Methoden zur Verbesserung der Hirnfunktion darstellen hängt u.a. auch davon, ob wir diese Tätigkeiten mit wirklicher Begeisterung ausführen. Nur dann, so die Neurowissenschaftler, wird das Gehirn mit Dopamin überflutet: eines der wichtigsten Dünger zum Wachstum von neuen Nervenzellen und damit Voraussetzung für das Lernen in unserem Gehirn.

Dr. Sven Sebastian zeigt an praktischen Beispielen, wie Sie im Alltag geistig fit bleiben können und welche Einflüsse und Denkweisen den Alterungsprozess des Gehirns beschleunigen. Lernen Sie anhand praktischer Übungen Ihre Wahrnehmungen besser zu steuern und unabhängig vom Alter das Leben zu genießen. Denn: Erleben - muss man wollen, Genießen - kann man lernen, Erinnern - muss man trainieren.

 

 

Alle Themen sind sowohl als Tagesseminar, 2-Tages-Workshop als auch Kurzvortrag durchführbar.

Gern senden wir Ihnen ein spezifisches Angebot zu.

Fehlt Ihr Wunschthemenbereich? Kein Problem! Sprechen Sie uns gerne an und wir werden Ihnen ein individuelles Angebot zusenden.

 

Ansprechpartnerin: 

sara-maria.lohse|at|proventika.de, 0151 / 65429477, oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

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